Herzlich Willkommen am IMS
Das Institut für Mikro- und Nanoelektronische Systeme (IMS) ist ein Institut der KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik des Bereichs III „Maschinenbau und Elektrotechnik“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Der wissenschaftliche Fokus des IMS liegt auf der Entwicklung neuartiger quantentechnologischer Detektor- und Sensorsysteme mit höchster Zeit und Energieauflösung, deren Leistungsfähigkeit weit jenseits der Grenzen klassischer Elektronik liegt. Unsere Vision ist es, diese innovativen Systeme als universelles Tool in den Naturwissenschaften, den Lebenswissenschaften und der Industrie zu verankern und so einen Beitrag zur Lösung aktueller und zukünftiger Herausforderungen in Forschung und Industrie zu leisten. In der Lehre beteiligt sich das IMS aktiv und mit Hingabe an der Grundausbildung der Studierenden der Fakultät. Darüber hinaus werden im Masterstudiengang die relevanten Grundlagen für den Forschungsschwerpunkt des Instituts vermittelt. Hier erhalten die Studierenden anhand von Fallstudien, Praktika, Seminaren sowie akademischen Abschlussarbeiten insbesondere die Möglichkeit, an der Entwicklung eines spannenden und sich schnell entwickelnden Forschungsfelds teilzunehmen bzw. eigene Ideen für die Technologie der Zukunft beizusteuern.
Institutsleitung:
Prof. Dr. rer. nat. Sebastian Kempf
Vorträge

Das Institut für Mikro- und Nanoelektronische Systeme (IMS) gratuliert Martin Neidig sehr herzlich zum erfolgreichen Abschluss seiner Promotion. Im Rahmen seiner Dissertation hat Herr Neidig mehrere Mikrowellen-SQUID-Multiplexer für das Auslesen von supraleitenden Mikrokalorimetern entwickelt, modelliert, implementiert und deren Betrieb im Ku-Band erfolgreich demonstriert. Wir wünschen Herrn Neidig viel Erfolg und alles Gute für seinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung und Förderung der Forschergruppe FOR 6006 „DELight: Direct Search Experiment for Light Dark Matter“ beschlossen. Im Rahmen dieser Forschungsgruppe bündeln sechs Arbeitsgruppen, die an der Universität Heidelberg, der Universität Freiburg und dem KIT angesiedelt sind, ihre einzigartige Expertise, um ein Experiment zum Nachweis von leichter dunkler Materie aufzubauen und zu betreiben. Das IMS ist im Verbund für das höchstsensitive Detektorsystem verantwortlich. Hierfür entwickelt das IMS spezielle supraleitende Detektoren, sog. LAMCALs, sowie die für die Auslese notwendigen SQUIDs. Weitere Informationen sind hier zu finden.
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Das Institut für Mikro- und Nanoelektronische Systeme (IMS) gratuliert Juan Manuel Geria sehr herzlich zu seiner erfolgreichen Promotion, die er am 28.10.25 mit dem Prädikat „summa cum laude“ abgeschlossen hat. Im Rahmen seiner Dissertation hat Herr Geria einen neuartigen Quantensensor, ein sog. magnetisches Mikrobolometer, zur Untersuchung der Polarisation der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung entwickelt. Wir wünschen Herrn Geria für seine Zukunft alles Gute und viel Erfolg!

M.Sc. Friedrich Carl Wagner, ehemaliger Masterand und mittlerweile Doktorand am IMS, hat den SUCCESS Pioneers Award 2025 der Firma Suss für seine herausragende Masterarbeit mit dem Titel "Development of a Magnetic Microcalorimeter for Searching Light Dark Matter“ verliehen bekommen. Das IMS gratuliert Herrn Wagner sehr herzlich zu seiner Auszeichnung!

Dr. Constantin Schuster, ehemaliger Doktorand am IMS, hat den Dissertationspreis der Erika und Dr. Wolfgang Eichelberger-Stiftung für seine herausragende Dissertation mit dem Titel "Development of a novel SQUID-based microcalorimeter and software for microwave SQUID multiplexer optimisation“ verliehen bekommen. Das IMS gratuliert Dr. Schuster sehr herzlich zu seiner Auszeichnung!

Die Natur der Dunklen Materie bleibt eines der größten Rätsel der Teilchen- und Astroteilchenphysik. Da die Suche nach Weakly Interacting Massive Particles (WIMPs) bisher erfolglos war, richten aktuelle Experimente ihren Fokus zunehmend auf den Parameterbereich leichter Dunkler Materie (LDM). Forschende am KIT und den Universitäten Heidelberg und Freiburg entwickeln daher das Direct Search Experiment for Light Dark Matter with Superfluid Helium (DELight), das eine bisher unerreichte Empfindlichkeit für Dunkle-Materie-Teilchen mit Massen unter 100 MeV/c² anstrebt. Da DELight auf neuartigen und innovativen Technologien sowie Detektorkonzepten basiert, ist der Schlüssel zum Erfolg eine sorgfältige Testung und Optimierung aller relevanten Elemente des Experiments. Dies wird durch den DELight-Demonstrator ermöglicht, der im Rahmen des HEiKA-STAR-Förderprogramms finanziert wird.
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